Emanuel Steffens - TRINKEN, NICHT TRAGEN.

Warum wird in Deutschland so wenig Leitungswasser getrunken? Das war die zentrale Frage, die am Anfang meiner Kampagne für Trinkwasser „Trinken, nicht tragen“ stand.

Nach eingehender Recherche stellte sich heraus, das Trinkwasser ein sehr hochwertiges und streng kontrolliertes Lebensmittel von höchster Qualität ist. Ökonomische und ökologische Vorteile liegen auf der Hand, sind aber in der öffentlichen Wahrnehmung nur unzureichend bekannt. Diese Tatsache ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass dem Verbraucher die Qualität des Trinkwassers nicht in angemessener medialer und ästhetischer Form präsentiert wird. Diesem Defizit habe ich mich in meiner Diplomarbeit „Trinken, nicht tragen“, einer Imagekampagne für Trinkwasser, angenommen. Dabei steht die frische Kommunikation von Qualität und Wertigkeit im Vordergrund der Maßnahmen für das Wasser. Das Kampagnenkonzept „Trinken, nicht tragen“ ist auf eine Nutzung in ganz Deutschland ausgelegt, dafür werden regionale Synonyme für Leitungswasser wie „Kraneberger“, „Rohrperle“ und „Leitinger“ genutzt, um eine authentische Markenidentität für das Produkt Trinkwasser zu etablieren. Die Kampagne beinhaltet Printmedien, eine Internetseite und Produkte. Auf der Internetseite „trinken-nicht-tragen.de“ geht es darum Transparenz, in Bezug auf die Qualität des Trinkwassers, für den Verbraucher zu vermitteln. Über eine Suchmaske kann die Postleitzahl des jeweiligen Wohnortes eingegeben werden und Informationen über den Preis, die

Zusammensetzung und den Mineraliengehalt des Wassers werden generiert. Weitere Maßnahmen sind Trinkwasserstände für Events und Wassergläser.